Warum wirken Heilpilze - Vitalpilze - Medizinalpilze?

 

Vitalpile  sind in ihrer natürlichen Umgebung darauf angewiesen, biologisch aktive Substanzen zu produzieren, um zu überleben. Im Waldboden, der stark mit mikrobiellen und tierischen Organismen besiedelt ist, überlebt das Pilzmyzel nur, wenn es sich gegen diese Organismen zur Wehr setzt. Es bildet folglich antimikrobielle und/oder zytostatische Verbindungen. Pilze können pflanzliches Material abbauen – man denke an die auf Bäumen wachsenden Pilze. Dazu benötigen sie spezielle Enzymsysteme.

Es ist also kein Wunder, dass bei Medizinalpilzen antibakterielle, antimyzetische, zytostatische und immunstimulierende Eigenschaften nachgewiesen werden konnten.

 

Medizinalpilze: Inhaltsstoffe

Pilze sind reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Sie enthalten u.a.

  • Vitamin A
  • Vitamin B-1 (Thiamin)
  • Vitamin B-2 (Riboflavin)
  • Niacin
  • Folsäure
  • Pantothensäure
  • Ergosterin (Vorstufe von Vitamin D)
  • Natrium
  • Kalium
  • Phosphor
  • Eisen

Heilpilze enthalten eine Vielzahl mykotherapeutisch nutzbarer Substanzen. Ganoderma lucidum beispielsweise enthält über 100 Triterpenoide, die isoliert und auf biologische Aktivität getestet wurden. Dabei bestätigten sich einige der erfahrungsheilkundlich bekannten Eigenschaften gegen Bronchitis, Asthma oder Hyperlipämie ebenso wie die Wirkung gegen einige Krebsarten, Arteriosklerose, Magengeschwüre oder Nervosität. Anders ausgedrückt: Untersuchungen konnten bisher antibiotische, antilipämische, antithrombotische, antivirale, zytostatische, hypoglykämische, hypotone und immunstimulierende Wirkungen der Medizinalpilze nachweisen.

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